Sonntag, 17. April 2011

Cosmonauts' Museum

Heute machten wir uns ganz dem Zeitgeist entsprechend auf, das Kosmonautenmuseum zu besuchen. Schließlich war ja am Dienstag der 50. Jahrestag der ersten Reise in den Weltraum. Dementsprechend war auch die Schlange etwas länger als normal, aber es war noch im Rahmen. Dafür war der Eintritt für uns Studenten kostenlos. Dummerweise hatte Quentin seinen Studentenausweis nicht dabei, er musste also 100 Rubel zahlen (2,50€). Leider hatten George und er nur 1000-Rubel-Scheine, ich immerhin einen 500er. Das war der Dame an der Kasse aber immernoch nicht klein genug, und sie fühlte sich genötigt, uns daran erinnern, dass das ein Museum sei und keine Bank.


Das Museum war ziemlich cool, aber es ist schon ziemlich unvorstellbar wie man es in solchen Minikapseln aushalten kann, ohne vor lauter Platzangst völlig verrückt zu werden.

Das sind einige Tuben mit Essen, wie sie im Weltall verspeist werden/wurden. Es finden sich hier unter Anderem Quark mit Fruchpüree, Kakao mit Milch, Saft, Zitronencreme, Honig und Apfel-Erdbeer-Soße. Und nebendran natürlich Kaviardosen. Aber ganz ehrlich will ich lieber nicht so genau drüber nachdenken, was es im All für kulinarische Highlights gibt. Ach ja, und das Gemüse muss im Kühlschrank festgeschnallt werden, damit es nicht wegfliegt :-)

Ein Plakat zum 50. Jahrestag des Space Flight von Juri Gagarin



Oben sieht man das Denkmal für die russischen Kosmonauten (das Museum ist unten drunter). Und ja, klein und bescheiden ist für die Russen ein Fremdwort. Das sieht man auch an den anderen Denkmälern, die dort rumstehen (ich weiß selber nicht genau, für was die sind):


Eine nette Anekdote am Rande: als wir aus dem Museum kamen, waren scharenweise Menschein in roten Anzügen unterwegs (ein paar sind auf dem Bild oben zu sehen), die wohl eine Art Rallye machten. Auf jeden Fall gab es viel Geschrei und Rumgerenne. Anscheinend waren sie auf der Suche nach etwas, denn als wir drei uns um einen kleinen Metroplan scharten, kam eine von ihnen zu uns und schaute, was wir da so gespannt anschauten.

Danach gingen wir uns im Starlite Diner stärken, was sich absolut gelohnt hat. Die Burger waren toll, vor allem aber die Milkshakes, die nach flüssigem Snickers schmecken :-) Zucker macht das Leben einfach schöner. Und bevor ich jetzt hier gemaßregelt werde: immerhin haben wir auf Double Chocolate mit Banane verzichtet.  Weisheit des Tages, entnommen von einem Plakat im Diner: Drink Coffee - Do stupid things faster and with more energy.

Ach ja, und wenn George versucht, mit der Zunge einen Knoten in einen Kirschenstiel zu machen, dann sieht das so aus (einfach nicht nach den Gründen fragen):


Ein weiteres Highlight: die HubbaBubbas, die es zur Rechnung gab. Was gibt es schöneres, als zu 6. (Emma und ein paar Russen waren noch zu uns gestoßen) Kaugummiblasen machend durch die Stadt zu laufen? Emma, George und ich haben damit immerhin in der Metro 3 Polizisten zum Schmunzeln gebracht, und das will ja schon was heißen, die sind ja immer eher mit Pokerface unterwegs.

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