Montag, 2. Mai 2011

Playing Tourist / Moscow is Beautiful

Hallo zusammen,

zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Wie die meisten von euch wissen, war meine Mama zu Besuch in Moskau, weswegen ich so mit Hardcore-Sightseeing beschäftigt war, dass für alles andere einfach Zeit, Energie und Internet gefehlt haben. Aber seht selbst:

Unsere "Haus- und Hofkirche", dahinter unser Hotel


Tag 1: Das Standardprogramm: Kreml, Roter Platz, Basiliuskathedrale, Lenin, GUM.Weil es von den meisten Sachen ja schon Bilder hier im Blog gibt, habe ich mich hier meistens auf die "neuen" Sachen beschränkt. Hier nun also das Denkmal des unbekannten Soldaten.

Der Manesch-Platz, voller Brunnen mit Märchenfiguren drin. Und Polizisten, die sich davor fotografieren.

GUM von innen

Nach einer kleinen Siesta gabs noch einen Nachspaziergang nach dem Abendessen.
Tag 2: Angefangen haben wir beim Bolshoi-Theater, dann gings wieder am Roten Platz und seinen Souvenirständen vorbei...


...die Tverskaya-Straße hoch und dann links weg in den Strastnoi Bulvar, in dem gefühlt jedes zweite Haus ein Theater ist. Vorbei an den Patriarchenteichen (eigentlich ist es ja nur einer) zur Metrostation Majakowskaya, wo wir uns spontan entschlossen, eine kleine Rundfahrt zu machen.




Auf Umwegen gelangten wir so unterirdisch zum Arbat, einer sehr alten, sehr hübschen, aber auch sehr touristischen Straße, in der es neben noch mehr Theatern auch das ehemalige Wohnhaus von Pushkin zu bewundern gibt.

Abends gab es für uns dann noch Kulturprogramm: Nabucco in der Nowaya Opera, also der neuen Oper. Nach einiger Aufregung haben wir gut hingefunden, und trotz sprachlicher Herausforderungen (italienische Oper mit russischen Übertiteln) fanden wir, dass wir die Handlung ganz gut verstanden haben. Die Inszenierung war auch gut, also hat sich der Stress insgesamt auf jeden Fall gelohnt.
Tag 3: Der Wandertag. Begonnen haben wir ihn auf einem Souvenirmarkt etwas außerhalb des Stadtzentrums, auf dem wir uns mit Mitbringseln für uns selbst und für die Daheimgebliebenen eindeckten. Danach gings per Metro zur Christi-Erlöser-Kathedrale, die zwar ein Nachbau, aber deswegen nicht weniger beeindruckend ist.


Danach ging es zu Fuß durch ein Villenviertel, in dem es viele, ähem, Villen zu bewundern gab.

Unser Ziel war eigentlich das Wohnhaus von Leo Tolstoi, das aber leider geschlossen hatten. So mussten wir uns mit einem Blick durch den Zaun und seiner Statue zufrieden geben.
Weiter ging es zur letzten Station des Tages, dem Neujungfrauenkloster.

Wo wir uns von Brautpaaren umzingelt sahen, die die schöne Kulisse und das perfekte Wetter für ihre Hochzeitsfotos nutzen wollten. So habe ich an diesem Tag mehr Strechlimousinen gesehen als vorher in meinem ganzen Leben, und wir konnten auch die Prioritäten der Russinnen beobachten: erst ich und ein tolles Foto von mir, der Bräutigam ist in den meisten Fällen eher Nebensache. Eine Braut war sogar ganz ohne Mann unterwegs.




Moscow City
Abendspaziergang: Kafe Pushin

Unsere Straße: Soljanka

Auf unserem Weg zur Metro: Das Bierrestaurant "Gans", mit der Spezialität "Ais-bain" :-)


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