Montag, 14. März 2011

Lake District

Heute hat mal kurz der Frühling vorbeigeschaut. Auf dem Weg zur Uni kam es mir schon fast so vor, als ob man locker mit ner Sommerjacke auskommen würde. Das hat auch der Wetterbericht bestätigt, bei 8°C kann man ja schließlich locker im T-Shirt vor die Tür gehen.

Zum Glück hab ich das aber nicht gemacht, sooo warm ist es nämlich noch nicht, zumindest wenn man nicht mehr in der Sonne ist. Und morgen und den Rest der Woche soll es auch schon wieder schneien...frei nach dem Motto: einen Schritt vor, 3 zurück. Naja, so krass ist es dann doch noch nicht, immerhin schmilzt der Schnee schon. Und das geht erstaunlich schnell, wenn man bedenkt wie hoch der gelegen hat. Natürlich haben sicher auch die fleißigen Räumkolonnen ihren Teil dazu beigetragen, aber man sieht schon erstaunlich viel vom Boden.

Das hat natürlich auch ungewünschte Nebenwirkungen. Wie ihr euch sicher denken könnt, muss der geschmolzene Schnee ja irgendwohin. Und was eignet sich schließlich besser, als die vielen Schlaglöcher / abgesenkte Stellen in der Straße. Nachdem die hier teilweise gigantische Ausmaße annehmen, fühlt sich der Weg zu Uni schon manchmal ein bisschen an wie ein Sonntagsspaziergang einmal um einen kleinen See. Russische Pfützen sind nämlich keinesfalls so harmlos wie die meisten ihrer deutschen Gegenstücke, man sollte lieber nicht reintreten wenn man sich nicht ganz sicher ist, wie tief sie sind, sonst hat man ganz schnell sehr nasse Füße.

Hier ein kleines Beispiel für so einen Minisee mitten auf der Straße (ja es ist eine Straße, kein venezianischer Kanal). Ich kann nicht genau sagen, wie tief dieses Binnenmeer wirklich ist, aber wenn ein Boot ...ähem...Auto durchschwimmt ist die Bugwelle schon so einen gefühlten Meter hoch.



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