Heute war irgendwie ein netter Tag. Zuerst mussten wir mal einen HIV Test machen. Aus irgendeinem Grund ist nämlich der, den wir zu Hause gemacht haben, nicht gut genug, keine Ahnung warum genau. Immerhin kam eine nette Dame extra zu uns in die Uni, um uns das Blut abzunehmen, und der Test wird auch von der Uni bezahlt. Für uns ist der Aufwand also eher gering, da ist es dann ja schon fast egal, ob man sich nochmal pieksen lässt. Nur die 40€ in Deutschland hätte ich mir sparen können.
Danach hatten wir dann Vorlesung, nur dass wegen des Tests alle einer nach dem Anderen aufgetaucht ist. Am Anfang saß ich also alleine mit dem Prof da. Ich habe ihm von meiner Licence Thesis erzählt, was ihn natürlich sofort dazu veranlasst hat, mir alle möglichen guten Tipps zu geben. So soll ich mir z.B. hier Visitenkarten drucken lassen und damit zu potentiellen Kunden marschieren, mich dort als eine wichtige Person von meiner Firma ausgeben und so erste Kontakte knüpfen, damit ich dann der große Held bin, wenn ich zurück komme. Naja, ich weiß ja nicht ob das so eine gute Idee ist...aber wenn er meint.
Später war dann noch ein International Fair, bei dem wir unsere Unis vorstellen sollten, damit sich die russischen Studenten ein Bild darüber machen können, wo sie ein Auslandssemester machen sollen. Die Idee ist ja im Prinzip ganz gut, nur dass leider nach etwa 20 min. die Hälfte der Russen schon gegangen war und fast mehr Vortragende als Zuhörer im Raum saßen. Interessant war es aber trotzdem, v.A. die Präsentationen von den Russen, die über ihr eigenes Auslandssemester berichtet haben. Wenn man selber Austauschstudent ist, hat man halt doch einen ganz anderen Blickwinkel als ein "normaler" Student. So ist es anscheinend nötig, russische Studenten darauf hinzuweisen, dass man in Deutschland und Österreich tatsächlich lernen muss, um ein Fach zu bestehen. "Sometimes it's really not easy to pass an exam". Außerdem wurde von den Zuhörern mit Schrecken aufgenommen, dass man bei Prüfungen nicht spicken kann und dass man deswegen durchfallen kann. Daran kann man mal wieder den Unterschied in der Lernmoral erkennen, auch der Test, den ein paar andere heute geschrieben haben, spricht Bände: 20 einfache Fragen, davon die Hälfte Multiple Choice, der Rest eher grundlegend. Ein Student fragt den Lehrer: Können wir unsere Notizen verwenden? - Versuchs erstmal ohne.
Und anscheinend ist es auch kein Problem, sich mit dem Nachbarn zu besprechen oder ein aufgeschlagenes Buch unauffällig irgendwo zu platzieren. Und noch eine letzte Bemerkung: Albina hat uns erzählt, dass man in russischen Arbeiten ohne Probleme auch Wikipedia als Quelle angeben kann...
Kein Wunder, dass das russische Bildungssystem nicht den besten Ruf hat.
Danach hatten wir dann Vorlesung, nur dass wegen des Tests alle einer nach dem Anderen aufgetaucht ist. Am Anfang saß ich also alleine mit dem Prof da. Ich habe ihm von meiner Licence Thesis erzählt, was ihn natürlich sofort dazu veranlasst hat, mir alle möglichen guten Tipps zu geben. So soll ich mir z.B. hier Visitenkarten drucken lassen und damit zu potentiellen Kunden marschieren, mich dort als eine wichtige Person von meiner Firma ausgeben und so erste Kontakte knüpfen, damit ich dann der große Held bin, wenn ich zurück komme. Naja, ich weiß ja nicht ob das so eine gute Idee ist...aber wenn er meint.
Später war dann noch ein International Fair, bei dem wir unsere Unis vorstellen sollten, damit sich die russischen Studenten ein Bild darüber machen können, wo sie ein Auslandssemester machen sollen. Die Idee ist ja im Prinzip ganz gut, nur dass leider nach etwa 20 min. die Hälfte der Russen schon gegangen war und fast mehr Vortragende als Zuhörer im Raum saßen. Interessant war es aber trotzdem, v.A. die Präsentationen von den Russen, die über ihr eigenes Auslandssemester berichtet haben. Wenn man selber Austauschstudent ist, hat man halt doch einen ganz anderen Blickwinkel als ein "normaler" Student. So ist es anscheinend nötig, russische Studenten darauf hinzuweisen, dass man in Deutschland und Österreich tatsächlich lernen muss, um ein Fach zu bestehen. "Sometimes it's really not easy to pass an exam". Außerdem wurde von den Zuhörern mit Schrecken aufgenommen, dass man bei Prüfungen nicht spicken kann und dass man deswegen durchfallen kann. Daran kann man mal wieder den Unterschied in der Lernmoral erkennen, auch der Test, den ein paar andere heute geschrieben haben, spricht Bände: 20 einfache Fragen, davon die Hälfte Multiple Choice, der Rest eher grundlegend. Ein Student fragt den Lehrer: Können wir unsere Notizen verwenden? - Versuchs erstmal ohne.
Und anscheinend ist es auch kein Problem, sich mit dem Nachbarn zu besprechen oder ein aufgeschlagenes Buch unauffällig irgendwo zu platzieren. Und noch eine letzte Bemerkung: Albina hat uns erzählt, dass man in russischen Arbeiten ohne Probleme auch Wikipedia als Quelle angeben kann...
Kein Wunder, dass das russische Bildungssystem nicht den besten Ruf hat.
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