Wie wir erst heute erfuhren, ist diese Woche Masleniza, also Butterwoche. Dabei handelt es sich um ein russisches Fest, das eine Woche lang dauert. Es ähnelt ein bisschen dem deutschen Fasching, weil es darum geht, den Winter auszutreiben. Außerdem beginnt mit Ende der Masleniza die Fastenzeit vor Ostern.
Auch in Russland mussten also Butter, Eier und Milch aufgebraucht werden. Statt Krapfen machte man daraus aber Bliny, also Pfannkuchen. Mit denen kann man sich hier nun eine Woche lang den Bauch vollschlagen. Sogar in der Mensa gibt es welche.
Für mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Butterwoche
Zur Feier des Tages werden wir uns heute der Tradition anschließen und Pfannkuchen machen. Das Fasten lassen wir dann wahrscheinlich aus, aber wir haben schon Pläne geschmiedet, Ostern dieses Jahr russisch-orthodox zu feiern. Wir wissen noch nicht so genau, was da alles dazugehört, aber wir sitzen ja an der Quelle und haben auch noch ein wenig Zeit, uns zu informieren.
Übrigens, falls sich noch jemand daran erinnert, ich habe micht im Eintrag von Tag 3 gefragt, warum in einem Park in Moskau verschneite Panzer herumstehen. Nun, heute habe ich die Antwort darauf bekommen: In dem Park ist ein Museum über den 2. Weltkrieg (das nebenbei sehr gut sein soll, also ab damit auf die To-Do Liste), und im Park sind Panzer aus verschiedenen Ländern ausgestellt. Das beruhigt mich irgendwie ein bisschen, dass die russische Armee nicht einfach so ihre Fahrzeuge irgendwo zum überwintern stehen lässt.
Weitere Neuigkeit des Tages: Die russische Polizei soll jetzt umbenannt und umstrukturiert werden, um den schlechten Umfragewerten entgegenzuwirken (anscheinend vertraut ihnen nicht mal die Hälfte der Russen). Bei der Gelegenheit sollen dann auch mal schnell 100 000 Polizisten entlassen werden. Ziemlich lustig eigentlich, die müssen anscheinend einen Test schreiben und wer den nicht besteht, fliegt raus. Russland halt. Umbenannt werden sie übrigens von Milizia zu Polizei. Ich weiß noch nicht, wie genau dass dann auf Russisch heißt, da im Moment noch alle in den alten Uniformen rumlaufen. Im Moment hat sich also noch gar nichts geändert. Und ob man allein durch so eine Schönheitsoperation Korruption und andere Probleme beheben kann, scheint mir auch ein bisschen fraglich.
Auch in Russland mussten also Butter, Eier und Milch aufgebraucht werden. Statt Krapfen machte man daraus aber Bliny, also Pfannkuchen. Mit denen kann man sich hier nun eine Woche lang den Bauch vollschlagen. Sogar in der Mensa gibt es welche.
Für mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Butterwoche
Zur Feier des Tages werden wir uns heute der Tradition anschließen und Pfannkuchen machen. Das Fasten lassen wir dann wahrscheinlich aus, aber wir haben schon Pläne geschmiedet, Ostern dieses Jahr russisch-orthodox zu feiern. Wir wissen noch nicht so genau, was da alles dazugehört, aber wir sitzen ja an der Quelle und haben auch noch ein wenig Zeit, uns zu informieren.
Übrigens, falls sich noch jemand daran erinnert, ich habe micht im Eintrag von Tag 3 gefragt, warum in einem Park in Moskau verschneite Panzer herumstehen. Nun, heute habe ich die Antwort darauf bekommen: In dem Park ist ein Museum über den 2. Weltkrieg (das nebenbei sehr gut sein soll, also ab damit auf die To-Do Liste), und im Park sind Panzer aus verschiedenen Ländern ausgestellt. Das beruhigt mich irgendwie ein bisschen, dass die russische Armee nicht einfach so ihre Fahrzeuge irgendwo zum überwintern stehen lässt.
Weitere Neuigkeit des Tages: Die russische Polizei soll jetzt umbenannt und umstrukturiert werden, um den schlechten Umfragewerten entgegenzuwirken (anscheinend vertraut ihnen nicht mal die Hälfte der Russen). Bei der Gelegenheit sollen dann auch mal schnell 100 000 Polizisten entlassen werden. Ziemlich lustig eigentlich, die müssen anscheinend einen Test schreiben und wer den nicht besteht, fliegt raus. Russland halt. Umbenannt werden sie übrigens von Milizia zu Polizei. Ich weiß noch nicht, wie genau dass dann auf Russisch heißt, da im Moment noch alle in den alten Uniformen rumlaufen. Im Moment hat sich also noch gar nichts geändert. Und ob man allein durch so eine Schönheitsoperation Korruption und andere Probleme beheben kann, scheint mir auch ein bisschen fraglich.
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