Wie vielleicht der eine oder andere mitbekommen hat, war gestern der 100. Internationale Frauentag. Während dieser Tag in Deutschland ja nun eher wenige interessiert, ist er hier in Russland ziemlich wichtig.
Während der Sowietzeit hatte das eher politische Hintergründe, das ist aber schon lange in Vergessenheit geraten. Stattdessen kann man ihn wohl am ehesten mit dem Valentinstag vergleichen, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es ein staatlicher Feiertag ist, und dass die Frauen im Mittelpunkt stehen. Als Mann schenkt man(n) also der Frau seines Herzens einen Blumenstrauß. Dabei ist man aber keineswegs auf Rosen festgelegt, sondern es sind eher richtig aufwendige Sträuße oder auch Tulpen angesagt, es ist ja schließlich schon Frühling. Es werden aber nicht nur die Angebetete, sondern auch andere Frauen beschenkt, die einem wichtig sind, wie die Mutter z.B. (in Russland gibt es keinen Muttertag). Deswegen hat man auch schon seit Donnerstag in der Uni und in der Metro sehr viele Frauen mit Blumen durch die Gegend laufen sehen. Aufgrund des langen Wochenendes sieht man die Arbeitskolleginnen ja erst wieder nach dem Feiertag, und wer will schon verspätet Blumen bekommen?
Wir waren ja ein bisschen gespannt, ob einer von "unseren" Jungs auch auf die Idee kommt, uns zu beschenken. Aber Pustekuchen, kein Verlass auf die Jugend von heute. Dafür hat aber Andreij, unser Nachbar und der einzige Mann auf unserem Stockwerk daran gedacht, und uns einen kleinen Blumengruß hinterlassen:
An diesem Satz kann man vielleicht auch erkennen, was die kyrillische Schreibschrift so gemein schwer macht. Buchstaben, die in Druckschrift leicht zu identifizieren sind, wie das т oder das д (das d) sehen in Schreibschrift völlig anders aus. Das т wird wie man sieht zum т, und das д zum g, keine Ahnung warum, kann auf jeden Fall sehr verwirrend sein.
Während der Sowietzeit hatte das eher politische Hintergründe, das ist aber schon lange in Vergessenheit geraten. Stattdessen kann man ihn wohl am ehesten mit dem Valentinstag vergleichen, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es ein staatlicher Feiertag ist, und dass die Frauen im Mittelpunkt stehen. Als Mann schenkt man(n) also der Frau seines Herzens einen Blumenstrauß. Dabei ist man aber keineswegs auf Rosen festgelegt, sondern es sind eher richtig aufwendige Sträuße oder auch Tulpen angesagt, es ist ja schließlich schon Frühling. Es werden aber nicht nur die Angebetete, sondern auch andere Frauen beschenkt, die einem wichtig sind, wie die Mutter z.B. (in Russland gibt es keinen Muttertag). Deswegen hat man auch schon seit Donnerstag in der Uni und in der Metro sehr viele Frauen mit Blumen durch die Gegend laufen sehen. Aufgrund des langen Wochenendes sieht man die Arbeitskolleginnen ja erst wieder nach dem Feiertag, und wer will schon verspätet Blumen bekommen?
Wir waren ja ein bisschen gespannt, ob einer von "unseren" Jungs auch auf die Idee kommt, uns zu beschenken. Aber Pustekuchen, kein Verlass auf die Jugend von heute. Dafür hat aber Andreij, unser Nachbar und der einzige Mann auf unserem Stockwerk daran gedacht, und uns einen kleinen Blumengruß hinterlassen:
| "C 8 marta", also etwa "Zum 8. März" |
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