Mittwoch, 23. Februar 2011

Walking in a Winter Wonderland

Heute ist in Russland Feiertag, offiziell Tag der Verteidiger des Vaterlandes und inoffizieller Männertag. Ergo haben wir heute schulfrei und ich habe mal wieder einen Grund, mich zu Hause rumzudrücken. Da mir aber leider langsam schon die Decke auf den Kopf fällt, ich aber auch noch keinen Bock habe, nach Moskau reinzufahren, war ich eigentlich ganz froh, dass Alex mich zu einem Waldspaziergang eingeladen hat. Dabei konnten wir die Dachgeschosse/Schornsteine der russischen Oberschicht besichtigen, die sich hinter einer hohen Mauer verstecken (mehr dazu unten).

Beim durch den Wald stapfen sind ein paar nette Bilder entstanden, leider bin ich auch fast erfroren dabei. Man sollt halt auch nicht mit nur einer Hose rausgehen...eine Stunde später ist mir immer noch kalt.

Lustig ist auch, wenn man auf ausgetretenen Pfaden duch/über den Schnee läuft. Da wo es festgetreten ist, sinkt man nicht ein, aber wehe man ist ein paar Zentimeter daneben, dann sinkt man sofort mindestens bis zum Knie ein. und wenn der Trampelpfad von Reifenspuren durchkreuzt wird, muss man eben springen (natürlich bitte nur auf den Pfad, also gut zielen).


Diese Birka hat sich unter der Last des Schnees einfach mal kurz zum ausruhen hingelegt. Ansonsten geht es ihr aber gut, soweit wir das beurteilen konnten.

Alex wollte sie von ihrem Elend befreien, hat es dann aber doch lieber gelassen, weil es ziemlich kalt war und außerdem eine Menge Schnee an so einem schlanken Bäumchen hängen kann





 Zu diesem Bild noch ein paar abschließende Worte. Die Mauer, die hier zu sehen ist, ist an sich sicher schon 3 Meter hoch, wenn nicht noch mehr (mit dem Schnee ist das schwer zu sagen). Dann kommt noch dieser dekorative Zaun plus Stacheldraht. Die Videokameras überall muss ich ja schon fast nicht erwähnen, die sind hier ja schon fast Standard...und was lernen wir daraus? Wir sind einfach noch auf der falschen Seite des Zauns, erst wenn man von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt und sich hinter Mauern und Sicherheitsposten verstecken muss, hat man es in Russland erst richtig geschafft.

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